16. August 2015

Buchvorstellung: Fingerfood & Feines - raffiniert gekocht für Freunde und Gäste von Martina Lessing

Gerade jetzt im Sommer sitzt man mit Familie und Freunden zusammen und wenn man nicht immer den Grill anschmeißen möchte, dann überlegt man sich ja schon, was man alles an Essen anbieten möchte. Ich bin dann immer über jede Inspirationsquelle dankbar und schmökere daher immer wieder mit großem Vergnügen in diversen Kochbüchern herum.


Infos zum Buch:
  • Genre: Kochbuch / Rezeptesammlung
  • gebundene Ausgabe, 240 Seiten
  • Preis: 29,90 Euro
  • erschienen im braumüller Verlag, 1. Auflage (8.Juli 2015)
  • ISBN: 978-3-99100-167-6



Inhalt:
Das Buch ist thematisch unterteilt und man lernt als erstes einige wichtige Grundrezepte kennen. Dazu zählen z.B. das Herstellen von Mayonnaise, Mürbeteig für pikante und süße Speisen oder auch wie man eine klassische Gemüsebrühe kocht. Danach folgt eine Reihe von verschiedenen Häppchenrezepten oder wie es im Buch auch heißt "Fingerfood" - hier werden einem kalte als auch warme Speisen vorgeschlagen. Zum Schluss darf natürlich das Dessert nicht fehlen und auch daran hat Martina Lessing gedacht, denn die Kategorie "Süsses" rundet das Buch ab.


Mein Eindruck:
Schon das Cover von "Fingerfood & Feines" verrät den Stil von Martina Lessing. Das gesamte Buch ist sehr clean und steril gestaltet. Auch die Fotografien wirken sehr professionell und für meinen Geschmack wurde hier zu viel gewollt. Bei einigen Fotografien dachte ich aufgrund der Anrichtung erst, dass sie eine Menge Zeit und Aufwand kosten würden, doch liest man sich die passenden Rezepte dazu erst einmal genauer durch, merkt man, dass es doch nicht so aufwändig ist wie zuvor gedacht. (Allerdings ist das nicht bei allen Rezepten so.) Vor allem der durchweg weiße Hintergrund und die perfekt angerichteten Speisen schrecken erstmal ab und geben einem Hobbykoch das Gefühl, dass das nicht das perfekte Buch für ihn sei - zumindest habe ich genau dieses Gefühl und diesen Eindruck.
Was mich auch ein bisschen stört, ist der Titel des Buches - "Fingerfood & Feines". Wieso mischt man hier Deutsch und Englisch? Warum kann man nicht Häppchen o.ä. schreiben?
Aber gut, kommen wir jetzt aber mal zum eigentlichen, zum Inhalt des Buches und den Rezepten. Wie ich weiter vorn schon angemerkt habe, ist die Auswahl der Rezepte für mich an sich gelungen. Man bekommt eine gute Mischung geboten und teilweise sind die Rezepte gar nicht soo aufwendig wie gedacht. Allerdings merkte ich, dass sich gar nicht alle Speisen, bzw. nur sehr wenige, tatsächlich mit den Fingern essen lassen. Beispielsweise fordern die diversen Suppen, Salate oder Cremedesserts schon den ein oder anderen Löffel. Außerdem fehlt mir bei den Rezepten die Zeitangabe wie lange ich denn für die Zubereitung einplanen muss.


Fazit:
In meinen Augen richtet sich dieses Buch nicht an den klassischen Hobbykoch und wenn doch, dann muss dieser sich bereits ganz gut auskennen. Auch die Aufmachung ist für mich persönlich zu steril und auch zu perfekt - man traut sich beinahe nicht das ein oder andere nachzukochen.
Die Rezepte an sich sind gut durchmischt - kaltes als auch warmes, Fleisch oder Fisch oder auch vegetarische Rezepte sind enthalten. Auch an den Nachtisch wurde gedacht. Trotzdem haben viele Speisen für mich nichts mehr mit Fingerfood zu tun.
Wer also eine anspruchsvolle Rezeptesammlung sucht, wo man auch etwas mehr Zeit für die ein oder andere Speise benötigt, könnte hier ganz gut bedient sein. Ich habe ein paar Rezepte markiert und werde mal sehen, wann ich diese anbieten werde.
Insgesamt würde ich dem Buch 2,5 Sterne geben.

15. August 2015

Aussie Repair Miracle Serie - Shampoo, Conditioner und Haaröl

Aussie - eine Marke, die vor ein paar Jahren einen riesen Hype unter den Bloggern verursacht und mich natürlich neugierig gemacht hat. Also bin ich in meinen dm marschiert und habe mich am Aussie-Aufsteller vergnügt. Der für mich doch recht hohe Preis von ca. 5 Euro pro Flasche (als Studentin griff ich eher zu Balea & Co.), schreckte zwar erst ab, aber ich wollte dennoch wissen, was denn dieses Shampoo aus Down Under so tolles kann. Kurzum - ich konnte dieses Hype damals nicht nachvollziehen, auch wenn der Duft echt megalecker war. Einzigst die 3 Minuten-Kur gefiel mir damals sehr, auch wenn ich sie seitdem nie nachgekauft habe. Sooo und nun durfte ich die neue Repair Miracle Serie testen und habe Aussie noch mal eine Chance gegeben.


Das sagt der Hersteller zur Aussie Repair Miracle Serie:
"Die Miracle Repair Collection macht alles mit – und wieder gut...Shampoo, Conditioner, 3 Minute Reconstructor und das Zauberöl für dein Rundum-Haar-Wellness-Entspannungs-Programm. Diese magische Mischung aus Macadamianuss-Öl, Jojobasamenöl und Avocadoöl repariert, glättet, pflegt, entstrubbelt,versorgt, verwöhnt – wir könnten auch sagen, sie verwischt sämtliche Spuren... Das perfekte Wiederbelebungs-Programm für dein Haar!"

Eines haben alle drei von mir getesteten Produkte gemeinsam - sie duftet sehr angenehm fruchtig und leicht süßlich, aber ohne aufdringlich zu wirken. Das Tolle an dem Duft ist auch, dass er sehr lange im Haar bleibt und man noch ein paar Stunden nach der Haarwäsche danach duftet.



Das Aussie Repair Miracle Shampoo schäumt wirklich sehr gut auf, sodass ich beim ersten Waschgang glatt zu viel benutzt habe. Es reicht wirklich eine kleine Menge aus und auch meine langen Haare bekomme ich damit gut sauber. Hinsichtlich der Waschleistung würde ich sagen, dass das Shampoo seinen Job ganz gut erledigt hat. Allerdings ließen sich meine Haare so ganz ohne Conditioner etwas schwerer durchkämmen, aber dieses Problem kenne ich bereits von anderen Shampoo-Marken. Um genau das zu vermeiden nutze ich nach dem Waschen entweder eine Spülung oder ab und an auch mal eine Kur.

Aussie Repair Miracle Shampoo: 300 ml / ca. 5,95 Euro



Der Conditioner ist recht zähflüssig, sodass man ganz schön an der Flasche drücken muss, dass ja auch etwas herauskommt. Das gleiche Problem hatte ich bei meinem ersten Kennenlernen mit Aussie bereits und die letzten Reste des Condioners habe ich beleidigt in der Flasche zurückgelassen.
Nach der Anwendung des Conditioners ließen sich meine Haare sehr gut und ohne Probleme durchkämmen, allerdings schafft diesen Effekt auch eine günstigere Spülung..

Aussie Repair Miracle Conditioner: 250 ml / ca. 5,95 Euro




Wie man es bereits von vielen Haarölen kennt, lässt sich auch das Aussie 3 Miracle Oil mithilfe eines Pumpspenders sehr gut bedienen. Es lässt sich so sehr gut dosieren und generell ist es auch eine saubere Angelegenheit. Der Hersteller betitelt dieses Haaröl etwa als "Öl-Wunder" und sogar auch als "Multitalent", da es dreierlei Möglichkeiten der Anwendung gibt: 1. vor dem Haarewaschen (etwa als Kur), 2. auf dem gewaschenen, feuchten Haar für mehr Glätte und 3. auf geföhntem Haar für mehr Glanz.
Ich habe die zweite und dritte Anwendungsmöglichkeit ausprobiert und finde v.a. an der zweiten gefallen. Auch wenn ich das Haaröl meist nur in die Spitzen einarbeite, wirken und fühlen sich meine Haare nicht so strohtrocken an.

Aussie 3 Miracle Oil: 100 ml / ca. 8,95 Euro


Mein Fazit:
Der Duft der drei Produkte gefiel mir äußerst gut, aber das allein reicht nicht aus, um eines der Produkte nachzukaufen. Die Pflegewirkung von Shampoo und Conditioner waren in meinen Augen solide und auch das Haaröl konnte mit meinen bisher genutzten Ölen mithalten. Wie ihr merkt, hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Vielleicht habt ihr ja bessere Erfahrungen mit Aussie gemacht - ihr könnt mir gern davon berichten.

Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

10. August 2015

Buchvorstellung: Cocktails - über 1000 Drinks mit und ohne Alkohol von Franz Brandl

Das Wochenende ist leider schon wieder vorbei, aber das nächste kommt ja zum Glück in knapp 4 Tagen schon wieder. Da wir am Wochenende gegrillt haben, durfte am Abend natürlich ein leckerer Cocktail nicht fehlen.


Infos zum Buch:


Inhalt:
Das Buch ist thematisch in alkoholische und alkoholfreie Cocktails unterteilt. Mit dabei sind sowohl klassische Cocktails, aber auch Longdrinks, Bowlerezepte oder aber auch Milchshakes oder auch heiße Getränke. Diese Aufteilung ist wie ich finde sehr gut gelungen, denn man bekommt aus jedem Bereich - egal ob mit oder ohne Alkohol - einen super Einblick. Nicht jedes Rezept wird von dem passenden Bild begleitet, aber bei 1000 Rezepten ist das auch völlig okay.


Mein Eindruck:
1000 verschiedene Rezepte - hier sind sämtliche Cocktails enthalten, sodass das Ausprobieren eine wahre Freude ist. Bersonders toll finde ich auch, dass die Rezepte nach der jeweiligen Spirituosen-Sorte (bspw. Wodka, Rum oder Blue Curacao) unterteilt sind. Hat man also gerade nur Wodka im Haus, dann kann man sich auf den entsprechenden Seiten nach Cocktails oder Drinks umsehen, die Wodka als Grundzutat beinhalten. Neben den zahlreichen Rezepten bekommt man auch zu jeder Spirituosen-Sorte eine kleine Einführung, die sich mit dem Ursprung und der Verwendung beschäftigt.
Die Rezeptanleitungen sind alle einfach und verständlich, auch die kleinen Bildchen, die bspw. crushed ice oder auch einen Shaker darstellen, sind für jedermann verständlich.



Fazit:
Insgesamt 1000 Rezeptideen sind in diesem Buch enthalten - wow, eine Riesenauswahl. Das Buch ist sehr übersichtlich und v.a. die Unterteilung vereinfacht auch die Benutzung des Buches. Ich finde den Preis von 14,99 Euro bombastisch, da man hier wirklich alle gängigen Rezepte beisammen hat.

*Rezensionsexemplar

2. August 2015

Garnier Fructis Schaden Löscher Seidige Versiegelung - Die Creme-Kur ohne ausspülen

Vor einiger Zeit habe ich Euch die Garnier Fructis Schaden Löscher Serie vorgestellt - nun hat Garnier die Serie um ein Produkt erweitert und genau darum soll's heute gehen. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Schaden Löscher Seidige Versiegelungs Creme-Kur.

Das sagt der Hersteller:
"Strapaziertes, glanzloses und trockenes Haar freut sich jetzt über die Schaden Löscher SEIDIGE VERSIEGELUNG CREME-KUR – ganz ohne Ausspülen. Stark beanspruchtes Haar wird repariert und erstrahlt in seidigem Glanz."
Na das klingt ja erstmal prima - Haarschäden werden repariert und man bekommt glänzendes Haar. Wer will das nicht? Aber wie genau soll das funktionieren?
"Das natürlich gewonnene Protein Phyto-Keratin füllt einzelne Fasern des Haarmantels wieder auf und “versiegelt” so auch feinste Risse und Brüche der Haaroberfläche von innen heraus. Die thermoverschließende Substanz bietet intensiven Haarschutz bis zu 230°C, perfekt für Glätteisen- und Lockenstab-Liebhaberinnen. Dank dem Aktiv-Frucht-Konzentrat wird das Haar gekräftigt, einzelne Haarfasern umhüllt und ein natürlicher Schwung verliehen."
150 ml / 4,45 Euro



Textur und Anwendung:

Optisch reiht sich die knallorangefarbene Tube perfekt in die Schaden Löscher Serie ein und duftet ebenso wunderbar fruchtig. Also erstmal die Haare gewaschen und leicht antrocknen lassen und dann die Kur einmassieren - gar nicht so schwer. Die Textur ist erst recht fest, aber wenn man die Creme erstmal in den Handflächen verreibt, dann wird sie total geschmeidig und lässt sich gut verteilen und einarbeiten.
Als ich die Creme-Kur das erste Mal benutzt habe, war ich auf der Suche nach einer Dosierempfehlung, aber leider ist auf der Packung nichts davon zu finden. Also musste ich mich langsam herantasten und habe daher meist eine haselnussgroße Menge in meine Längen einmassiert. Auch hierzu fehlten mir irgendwie weitere Infos - darf die Kur nur in die Längen oder auch an den Ansatz? Ich habe nur dir erste Variante angewandt, da ich etwas Bammel hatte, dass mein Ansatz schnell fettig aussehen würde.


Gefühl direkt nach der Anwendung?:

Schon wenn man die Creme-Kur in den Handflächen verteilt, fühlt sich die Haut total weich an - echt verrückt. Gleiches galt dann natürlich auch für die Haare. Nachdem ich sie geföhnt hatte, und mit meinen sauberen Fingern nochmal durchs Haar gegangen bin, habe ich auch einen leichten Film auf den Händen entdecken können. Positiv ist auf jeden Fall der Duft - der hielt auch noch mehrere Stunden an.



Inhaltsstoffe:
Aqua / Water, Amodimethicone, Cetearyl Alcohol, Niacinamide, Saccharum Officinarum Extract / Sugar Cane Extract, Hydrolyzed Corn Protein, Hydrolyzed Soy Protein, Hydrolyzed Wheat Protein, Phenoxyethanol, Steareth - 20, Phenyl Trimethicone, PPG - 1 Trideceth - 6, Argania Spinosa Oil / Argania Spinosa Kernel Oil, Trideceth - 5, Trideceth - 10, Polyquaternium - 37, Chlorhexidine Digluconate, Camellia Sinensis Leaf Extract, Benzyl Alcohol, Linalool, Propylene Glycol Dicaprylate / Dicaprate, Pyrus Malus Extract / Apple Fruit Extract, Pyridoxine HCI, Cetyl Hydroxyethylcellulose, Citric Acid, Citrus Medica Limonum Peel Extract / Lemon Peel Extract, Hexyl Cinnamal, Glycerin, Amyl Cinnamal, Parfum / Fragrance. (F.I.L C174681 / 1)

Fazit:

Tja, jetzt stellt sich mir schon die Frage, ob man eine Haarkur braucht, die man nicht ausspülen muss. Ich bin für mich zu dem Ergebnis gekommen - nein. Ich mag es eher, wenn ich die Kur ca. 5 min einwirken lassen und sie anschließend auspülen kann. Da ich nach dem Waschen ohnehin noch zusätzliche Produkte wie Haaröl für die Spitzen, ab und an Schaumfestiger o.ä. oder auch einen Hitzeschutz benutze, wäre das dann einfach zu viel. Sicherlich ist es ein kleiner Luxus, gerade wenn man in Eile ist, auch eine Haarkur benutzen zu können, doch in diesem Falle verzichte ich einfach darauf.
Das Haargefühl nach der Anwendung war auf jeden Fall positiv. Meine Haare fühlten sich weich an und fetteten auch nicht mehr als sonst.

Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.